Von Digitalisierung zu “Digital Jetzt”

Digitalisierung ist schon lange kein Trendthema mehr. Nicht zuletzt Corona hat in Unternehmen jeder Größe zu gestiegenen Anforderungen in den Bereichen Prozesssicherheit, Effizienz und Kommunikation (sowohl intern als auch zum Kunden) geführt. Seit mindestens 15 Jahren steigt unsere persönliche Erwartungshaltung ggü. allen Produktanbietern und Lieferanten – Anfragen müssen sofort bearbeitet, Projekte gestern fertiggestellt und Bestellungen am besten “Same-Day” delivered werden. Ohne Digitalisierung läuft da nichts.

Digitalisierungstreiber gibt es en masse. Mein persönlicher Favorit: Ich will Spaß an meinen Tätigkeiten haben und bin froh, wenn ich mich um bestimmte Themen nicht zu kümmern brauche (Ein Kollege würde sagen: “Das sind #Hygienefaktoren, davon möchte ich bewusst nichts mitbekommen.”).

Natürlich gibt es haufenweise Untersuchungen zum Thema Digitalisierung, einen kleinen Auszug haben wir hier vorbereitet:

Der Digitalisierungsgrad von KMU hat einen erheblichen Einfluss auf ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit – zu diesem Ergebnis kommt die Digital Maturity Study 2020 von Cisco und IDC.[1] Über 2.000 kleine und mittlere Unternehmen waren im Rahmen der Studie anhand ihres Digitalisierungsgrades in vier Unternehmenstypen eingeteilt und auf ihre jeweilige Widerstands- und Wettbewerbsfähigkeit untersucht worden. Das Resultat: Bei der Digitalisierung führende KMUs können aufgrund effizienterer Abläufe und verbesserter Produkt- und Serviceleistungen doppelt so schnell auf Veränderungen des Marktes und unvorhergesehene Herausforderungen reagieren. Zu dem gleichen Ergebnis kommt der Digitalisierungsindex 2020/2021[2], in dem mehr als die Hälfte der befragten Mittelständler angab, ihre Produkt- und Servicequalität durch die Digitalisierung gesteigert zu haben. Bei den digitalen Vorreitern lag dieser Wert sogar bei 85 Prozent. Die Gründe für diesen signifikanten Zusammenhang sind an verschiedenen Stellen u.a. durch die FHNW Hochschule für Wirtschaft und Studien der KfW ausführlich dargelegt[3]: Vor allem geht es um die zentrale Verfügbarkeit von Informationen (Produktinformationen, Preislisten, Kundenanforderungen), effiziente Abläufe (Freigabeverfahren, Fakturierung, Forderungsmanagement), verbesserten Kundenservice und reduzierte Prozesskosten. Unter der Leitung von Prof. Dr. Achim Oberg untersucht das Forschungsteam „Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit“ des Instituts für Mittelstandsforschung[4] eben diesen Zusammenhang zwischen Digitalisierungsgrad und Wirtschaftsleistung. Schließlich stellen eine Reihe von nationalen und regionalen Förderangeboten – allen voran die “Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU”[5] – eine signifikante Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen bei ihren Digitalisierungsanstrengungen dar.


[1] https://www.cisco.com/c/de_de/solutions/small-business/resource-center/small-business-2020-digital-maturity-study.html

[2] https://www.digitalisierungsindex.de/aktuelle-studie/

[3] https://www.researchgate.net/publication/324596902_KMU-Transformation_Als_KMU_die_Digitale_Transformation_erfolgreich_umsetzen_Forschungsresultate_und_Praxisleitfaden, https://www.kfw.de/KfW-Konzern/KfW-Research/Digitalisierung.html;

[4] http://www.institut-fuer-mittelstandsforschung.de/digitalisierung?listviewpagecpob_1856=7

[5] https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html

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